Eifeltour 2003
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Von Vulkanen und Maaren

Entspannung nach 200 Autobahn-km

In diesem Jahr führte die Jahrestour des Baumberger-Roller-Treff in die Eifel. An fünf Tagen legte die Gruppe von 17 Personen mit 13 Rollern insgesamt 1600 km zurück.

Nach dem Motto “Der Weg ist das Ziel” wurde die Anreise schon als Erlebnistour geplant. Nach der schnellen Überbrückung des Ruhrgebietes über die Autobahn, begann in Düren am Rande der Nordeifel die eigentliche Tour.

Von Düren über Monschau entlang des Rurstausees führte die Route durch den Deutsch-Belgischen Naturpark zum Stützpunkt Daun in der Zentraleifel.

 

Hotel “Eifelblick”

Burg Monschau

Ruhepunkt und Ausgangspunkt für die nächsten Touren war das Bikerhotel “Haus Eifelblick”. Dieses einsam an einem Berghang gelegene Hotel, erlaubte am Ende eines ereignisreichen Tages die Eindrücke zu verarbeiten und mit gleichgesinnten auszutauschen.

Ankunft am Hotel

Am zweiten Tag stand die Zentraleifel auf dem Programm.

In zwei Gruppen ging es bei bewölktem Himmel von Daun aus über kleinste Straßen in die südliche Richtung. Im Vordergrund sollte am Vormittag die Natur der Eifel stehen. Die Abwechselung zwischen bewaldeten Gebieten und der Ebene machte den besonderen Reiz dieses Abschnitts aus. Natürlich lieben auch Rollerfahrer kurvenreiche Straße. Aber das schnelle durchfliegen von Kurven steht bei den Rollerfahren nicht hoch im Kurs. Als ein Genus der besonderen Art erwies sich die Fahrt entlang der Kyll von Kyllburg nach Gerolstein.

Die kleinsten “Straßen” hatten immer einen besonderen Reiz; auch wenn der Belag nicht immer zur Freude der Sozia war

Entdeckungen der besonderen Art am Rande der Tour

Immer wieder auftauchende Dörfer mit dicht aneinandergeschmiegten windschiefen Häusern machte es manchmal schwer, sich auf die Straße zu konzentrieren. Somit mussten immer wieder Pausen eingelegt werden, um dem Durst nach Landschaftsblicken zu Stillen.

“Wo ist dieser Schuhmacher?”

Der zweite Teil des Tages führte in die nördliche Vulkaneifel mit dem Highlight “Nürburgring”. Insgesamt war der Eindruck eher enttäuschend, was sicherlich auch mit dem Fahrverhalten vieler Verkehrsteilnehmer rund um den Ring zu tun hatte.

Zitadelle von Luxembourg Stadt

Im Mittelpunkt des dritten Tages stand Luxemburg Stadt. Nach einem zweistündigen Aufenthalt in der Stadt selbst mit Einkaufszone und Zitadelle wurde die Rückfahrt durch das “Mullerthal” entlang der deutsch-luxemburgischen Grenze durch den Deutsch-Luxemburgischen Naturpark zum fahrerischen Höhepunkt.

Gerade die Fahrt dieses Tages machte deutlich, wie intensiv die Wahrnehmung von Natur, Landschaft und Dörfern auf zwei Rädern sein kann.

Am vierten Tag sollte die Mosel erkundet werden. Der Start nach einem sehr guten Frühstücksbüffet und mit strahlendem Sonnenschein lies wieder einmal auf einen traumhaften Tag schießen. Ziel dieses Tages sollte die Stadt der "Porta Nigra" sein.

Von Daun über Bad Bertrich führte die Route nach Alf an der Mosel.

Eingekeilt von Mosel auf der einen und den Bergen auf der anderen Seite führte uns die Tour über Traben-Trabach und Bernkastel-Kues nach Trier.

Pause bei 30°C am Moselufer

BRT-Express auf Eifelstraßen

Auch wenn Zweiradfahrer heute mit atmungsaktiver Sicherheitskleidung ausgestattet sind, gestalten sich die Ausflüge bei 25-30°C auf den eigenen Beinen immer sehr kurz.

Ein Besuch der "Porta Nigra" und des Dom von Trier musste aber schon sein.

Der Rückweg führte die Gruppe über die Hunsrückhöhenstraße zurück über Traben-Trabach nach Daun.

Am fünften und letzten Tag sollte nicht nur einfach Rückreisetag sein, sondern auch die Rückreise wurde zumindest zum Teil auch noch als Tourtag gestaltet.

Nach einem Zwischenstopp in Bad Münstereifel, wurde dann südlich von Köln die Autobahn für die restlichen Kilometer Richtung Münsterland gewählt.

Alle Fahrer(innen) und Sozia erreichten unfallfrei und ohne technische Pannen nach 1600 km das Münsterland mit einem intensiven Natur- und Gruppenerlebnis.

Sicher ist, in Kürze beginnt schon wieder die Planung für die Tour 2004.

weitere Fotos finden sich hier

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